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27. September 2019

Neue RSM Rasensaaten

Tipps zur Neuansaat!

Warum RSM 2.3?

Seit vielen Jahren erstellt die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (kurz: FLL) Regelwerke zur Qualität in der Grünen Branche. Neben vielen anderen Regelwerken veröffentlicht die FLL die sog. RSM-Standards (RSM: Regelsaatguttmischung), die Gartenbesitzern Sicherheit und Hilfe bei der Auswahl des richtigen Saatgutes geben sollen. RSM 2.3 bietet eine sehr ausgewogene Kombination aus Gräsern mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Die Aussaat einer RSM 2.3 – Mischung führt zu einem strapazierfähigen und trittfesten Rasen, der besonders als intensiv genutzter Spielrasen geeignet ist. Die Komponenten sorgen für eng stehende Gräser und damit für einen dichten und robusten Wuchs.

 

Hinweise für die Bodenvorbereitung, Aussaat und Pflege Ihres neuen Rasens:

 Bodenvorbereitung

Eine maßgebliche Rolle bei der richtigen und erfolgreichen Anlage einer neuen Rasenfläche spielt die Bodenvorbereitung. Der Boden sollte durch Umgraben oder noch besser durch Fräsen vorbereitet werden um eine feinkrümelige Struktur des Bodens zu erzielen. Beseitigen Sie etwaiges Unkraut und harken Sie den Boden gleichmäßig mit einem nicht zu groben Rechen.  Danach die Fläche leicht anwalzen und trocken lassen um Löcher und Senkungen erkennen zu können. Diese Unebenheiten z. B. durch Aufbringen zusätzlicher Erde beseitigen, damit später dort keine Wasserpfützen entstehen können. Die Folge wäre Staunässe was wiederum zu vermehrtem Wachstum von Moos führt. Danach ist der Boden für die Aussaat optimal vorbereitet.

 Aussaat

Die Aussaat kann von Frühjahr bis spät in den Herbst erfolgen. Gemäß dem Grundsatz: „Rasen liebt feuchte und warme Füße“ erfolgt die Keimung schneller bei höheren Temperaturen und feuchter Witterung. Ab Anfang bis Mitte April sind die Temperaturen aber meist bereits Ausreichend. Wichtig dabei ist, dass das Saatgut nicht austrocknen darf. Eine regelmäßige Rasenberegnung ist daher sehr wichtig und ist maßgeblich für den Erfolg bei der Rasensaat. Das

Saatgut sollte gleichmäßig von Hand oder auch mittels Saatgerät ausgebracht werden. Bei diesem hochwertigen Saatgut ist eine Aussaatmenge von 25 g pro qm ideal. Danach etwas einharken,

wobei ein Teil der Samen auf dem Boden und ein Teil im Boden verbleiben sollte. Nun erfolgt das möglichst gleichmäßige Anwalzen. Um Keimung und Wachstum zu beschleunigen kann ein spezieller Rasen-Starterdünger eingesetzt werden.

 Pflege

Der erste Schnitt erfolgt frühestens, wenn der Rasen etwa 10 bis 12 cm hoch gewachsen ist. Hier sollte der Rasenmäher nicht zu tief eingestellt werden und der Rasen mindestens in einer Höhe von 5 bis 7 cm belassen werden. Erst ab dem dritten Schnitt kann dann tiefer eingestellt werden. Der Rasen sollte regelmäßig und in gleichmäßigen Abständen gedüngt werden. Hierbei empfehlen sich spezielle Rasendünger wahlweise mit einer Sofort- oder auch mit einer Langzeitwirkung. Das Schnittgut beim normalen Rasenmäher immer entfernen. Rasenroboter hingegen verteilen das Schnittgut in sehr klein gehäckselter Form und es werden somit Nährstoffe in schnell verwertbarer Form in den Boden und die Rasenpflanze eingebracht. Alle zwei Jahre sollte die Rasenfläche gekalkt werden,vertikutieren maximal einmalig im Jahr (zeitiges Frühjahr) um Rasenfilz zu entfernen.

 

Artikel

Artikel – Nr.

VE Umkarton

Bioflor Gebrauchs- & Spielrasen 1 kg

02707202

15 Beutel

Bioflor Schattenrasen 1 kg

02704802

15 Beutel

 

 

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